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Testbericht: Frittenwerk Köln (Innenstadt)

Voller Erwartungen und feuchter Frittenträume, die unser Hipsterherz haben höher schlagen lassen, zählten wir die Tage bis zur Eröffnung von „Frittenwerk“ in der Kölner Innenstadt. Der Pommestempel hat in den ersten Tagen, Wochen und mittlerweile Monaten so viele Besucher angelockt, dass manch labiler Mensch die Straßenseite wechseln musste, um nicht vom dem Anblick der frittierten Süßkartoffeln seine Diät abzubrechen. Und was blieb? Leicht enttäuschte Erwartungen, fettige Finger und ein leeres Portemonnaie. Aber fangen wir doch erstmal ganz vorne an…

Lage / Standort: mittendrin und voll

Das Frittenwerk befindet sich in der Ehrenstraße 94 mitten in der Kölner Innenstadt.

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Man kann sowohl drin als auch draußen speisen – zu Stoßzeiten wird’s voll

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Der Außenbereich mitten in der Ehrenstraße

Speisekarte: besser vorher lesen

Es dreht sich natürlich wie der Name schon andeutet um Pommes. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Vorsicht: es besteht Überforderungsgefahr bei mangelnder Erfahrung und kritischem Umgang mit Stress. Es geht alles sehr schnell und man muss viele Entscheidungen treffen.

Pommes, Pommes mit Knoblauch oder Süßkartoffeln? Pur oder mit Soße? Wenn ja, welche Soße? Getränk dazu? Keine Sorge, hier ist die Frittenwerk-Speisekarte:

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Die Speisekarte von Frittenwerk

Das Frittenwerk Essen: hmm naja

Die Auswahl ist zum Glück nicht ganz so groß, aber hat es dennoch in sich. Wir haben uns für das „Montreal Style Poutine“ – also Fritten mit Hähnchen in Sahne-Champignon-Soße und die Chili Cheese Fritten entschieden.

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Zwei mal Fritten mit Fleisch, bitte!

K. fand seine Chili Cheese dabei leider gar nicht mal so lecker. Seine Pommes waren zur Hälfte ein Matschhaufen mit nicht scharfen Jalapeños. Meine dagegen fand ich sehr lecker, wenn auch nicht sonderlich außergewöhnlich. Keine Geschmacksexplosion eben.

Ein anderes Mal hatte ich die Süßkartoffeln mit Guacamole ausprobiert. Meine Süßkartoffelwahl hat mich gleich 2 Euro mehr gekostet, also ein Preis von knapp 8 Euro. Ganz schön viel für ein kleines Mittagsessen… Meine Begleitung hatte die vegetarisch Version mit „Hackfleisch“. Auch hier: Lecker, wenn man nicht zu viele Erwartungen hat.

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Süßkartoffeln mit Guacamole oder alternativ ein vegetarisches Gericht

Randbemerkung: die Holzgabeln sehen zwar schön aus, aber das Gefühl auf der Zunge ist nicht das Angenehmste. (Vergleich: lutscht mal mit Zunge und Zähnen an nem Eisstil rum ;-))

Fazit: Alles in allem ein teures Pommesvergnügen, was sich nicht immer auszahlt. Aber definitiv eine frische Idee und einen Besuch wert.

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