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Testbericht: La Bodega Tapas Bar (Köln, Friesenstraße)

Eine gute Tapas-Bar zu finden ist in Köln nicht leicht. Das La Barra am Barbarossaplatz ist ein tolles Restaurant, allerdings wollen wir natürlich auch mal neue Restaurants bzw. Tapas testen. (Andernfalls wäre dieses Blog hier auch ziemlich leer). Auf geht’s zum La Bodega!

Adresse, Anreise & Aufmachung

Das La Bodega liegt an der Friesenstraße 51 in 50670 Köln. Als Kölner, aber auch als Reisender sollte man definitiv die Bahn nehmen. Die KVB hält am Friesenplatz (5min Gehweg) oder am Appellhofplatz (~7min Gehweg). Parken ist, wie immer in der Kölner Innenstadt, recht schwierig, da es kaum Parkplätze gibt. Wir raten zu einer telefonischen Reservierung unter der 0221 2573610, da es gerade zum Wochenende schnell voll wird.

Die Tapas Bar ist von der Straße aus gesehen relativ unscheinbar, aber ist man erst einmal drinnen, gibt es einen laaangen verwinkelten Gang, mit vielen Sitzmöglichkeiten (inkl. Bar), der hinten bei einer Terrasse im Hinterhof endet.

Unser Sitzplatz: Blick nach draußen

Unser Sitzplatz: Blick nach draußen

Das Interior ist schlicht, gemütlich, allerdings wirkten die chinesischen Zeichen, Buddha-Statuen in Kombination mit „spanischen“ Metall-Geckos an der Wand etwas befremdlich.

Einblick: so sieht es innen aus - Chine-Elemente?

Einblick: so sieht es innen aus – aber was machen die China-Elemente dort?

Blumenornamente mit Stecknadeln befestigt.

Blumenornamente mit Stecknadeln befestigt. Why not?

Subjektiv empfunden standen die Stühle etwas zu eng, allerdings kommt man sich auch so (bei einem Cocktail) auch schnell näher. Es hat halt einfach (fast) alles Vor- und Nachteile. Die Sauberkeit stimmt – so soll es sein.

Das Essen

Unsere Bestellung war nach etwa 25 Minuten am Tisch, was für einen Freitag Abend und unsere Gruppen von sechs Personen ordentlich ist. Die Speisekarte ist ziemlich umfrangreich, sodass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte.

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Zig verschiedene, leckere Tapas

Sollte man etwas überfordert sein, aber liebt die Überraschungen, kann man den Plato de Tapas empfehlen, dieser beinhaltet verschiedene warme, aber auch kalte Tapas. Natürlich können die Vegetarier vorher das Fleisch ausschließen. Um es kurz zu machen: das Essen war sehr lecker!

Zwei Tapas: sorry für das Hochkantformat ;-)

Zwei Tapas: sorry für das Hochkantformat ;-)

Auch die Cocktails konnten überzeugen, haben meiner Meinung nach jedoch ein bisschen viel Crushed Ice gesehen ;-). Als kleine Sidenote: in all dem Trubel, es war ein bisschen Lauter und bei sechs verschiedenen Bestellungen haben wir aus Versehen einen Nachtisch zum Hauptgang geordert. Mascarpone mit Zimt, Oliven und einer Erdbeere.

Ups! Ausversehen Nachtisch zum Hauptgang bestellt.

Ups! Ausversehen Nachtisch zum Hauptgang bestellt.

Ziemlich ungewöhnlich und genau deswegen wollte jede(r) mal am Tisch probieren. 3 von 6 Testern hat es geschmeckt. Was alle vereint: man hat mal wieder  etwas Neues probiert und genau darum geht es hier doch, oder? 😉

Wer sich weiter informieren will, kann auch mal auf der La Bodega Facebookseite vorbeischauen, allerdings ist dort der letzte Post (Stand August 2016) gute 9 Monate alt. In 259 Bewertungen erhält die Tapasbar 4,4 von 5 Sterne.

Fazit: Das Essen ist im La Bodega im Vergleich zum La Barra etwas teurer, ich persönlich finde es nicht ganz so gemütlich, allerdings sind einzelne Tapas, z.B. die Oliven oder die Datteln im Speckmantel, minimal leckerer. Beide Tapas-Bars sind gleich auf, ich finde das La Barra gewinnt knapp. Zwei unserer Freunde haben jedoch das La Bodega zum Gewinner gekürt. Testet selbst und findet euren Favoriten!

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